Der Salon

Der Salon im Café Pax

Seit Januar 2017 regt die Veranstaltungsreihe „Salon im Café Pax” das Nachdenken über gesellschaftliche, politische oder nachbarschaftliche Themen an. Bei den ersten Salons ging es beispielsweise um die Themen Schenken, Heimat, Protest oder Einsamkeit. Gäste berichten von ihren Erfahrungen. Keine langen Vorträge, im Anschluss Gespräche und alltagstaugliche Unterhaltung zum Weiterdenken und -reden. Perspektivwechsel, Dinge für möglich halten und Zuhören sind dabei gewünscht. Erfahrungswissen statt Behauptungswissen und den Charme der Offenheit pflegt dieser Austausch. 

„Salons“ gehörten im 18. Jahrhundert zum diskreten gesellschaftlichen Gepränge in Paris. Dort trafen sich Interessierte zwanglos „um die Aufklärung zu verbreiten” (Herders Konversationslexikon, 1907). Wir möchten diese traditionelle Form in die heutige Zeit übersetzen. Den Salon im Café Pax organisiert ein offenes „Komitee” rund um Albrecht Lampe, Monika und Karsten Klama. 

Die Themen und Termine geben wir jeweils durch Aushang und über diese Website bekannt. Für Teilnehmende gilt die 3-G-Regel.

10. Salon – Thema “Briefe schreiben”
am
3. Dezember 2021 ab 19.00 Uhr im Café Pax
Briefe schreiben. Anliegen wahrnehmen, still irgendwo sitzen, sich am Kopf kratzen. Rat suchen, Überlegungen zu einem Ausweg mit sich und Anderen diskutieren, keine SMS oder Mail verfassen, sondern gründliche und persönliche Aufmerksamkeit bei sich und möglichen Adressat*innen suchen und finden wollen.
Also: einen Brief schreiben an z.B. Familienmitglieder, Verbündete, LiebhaberInnen, FreundInnen oder Fremde. Sorgfältig formulieren, ausreichend frankieren, ggfs. Küsse im Umschlag verstecken.